Osterküken basteln

Zu diesen Osterküken, gibt es eine persönliche Geschichte aus meiner Kindheit.
Ein Teil dieser Küken entstand an einem Osterwochenende in meiner Kindheit. Meine Oma war zu Besuch und da damals das Wetter draußen, niemanden hinter dem Ofen vorholte, wurde gemeinsam gebastelt.Materialabbildung

Diese Küken hängen nun jedes Jahr am Osterstrauch und erinnern einen an immer wieder an das eine Ostern – damals.

Du möchtest die Küken nachbasteln?

Dann brauchst du folgendes Material:

  • Filz, den gibt es meist im Set und in verschiedenen Farben. Die Größe sollte ca A4 sein, dann bekommst du ca 5 Kücken raus
  • farbiges Papier oder Karton – für meine Küken habe ich orangerotes und schwarzes Papier gewählt
  • Faden oder Garn mit Nadel, um die Küken an den Osterstrauch aufhängen zu können

An Werkzeug wird gebraucht:

  • eine scharfe Schere
  • Lineal und Stift zum aufzeichnen und markieren
  • flüssigen farblosen Leim
  • zum Stanzen einen Locher

Und dann kann es auch schon losgehen.fertige Osterküken

  1. Den farbigen Filz nehmen und an der Langseite jeweils eine Bahn mit 2 cm und 1,5 cm Breite markieren. Dies wird nachher der Unterkörper und der Kopf eines Küken ergeben. Sind die Bahnen aufgezeichnet, können die Bahnen zurecht geschnitten werden.
  2. Die beiden Bahnen werden nun aufgerollt und mindestens am Ende der Bahn mit Leim zusammengeklebt. Hier mein Tipp, bitte nicht mit dem Leim sparen und eine Weile angedrückt halten. Erst dann weiterarbeiten, wenn der Leim auch richtig getrocknet ist.
  3. In der Zwischenzeit können die kleinen Details die das Küken ausmachen gefertigt werden.
    Die Flügel werden frei und nach Geschmack auf das Papier gezeichnet und ausgeschnitten. Es werden pro Küken immer 2 Flügel gebraucht. Wenn mehrere Küken geplant sind, macht sich hier eine Schablone sehr gut, die dann als Formgebung für alle anderen Flügel benutzt wird. Meine Flügel haben eine längliche Tropfenform, die sich an der Spitze leicht neigt.
  4. Ebenfalls brauchen wir für die Küken einen Schnabel. Dafür zeichnen wir einen Rhombus/Raute auf das farbige Papier. Hier habe ich die selbe Farbe benutzt, wie bei den Flügeln. Gern kann hier auch eine andere Farbe benutzt werden. Ist die Raute aufgezeichnet, muss sie nur noch geschnitten werden.
  5. Das letzte und damit auch das kleinste Detail sind die Augen. Da diese sehr klein sind und ein exaktes Ausschneiden sehr frimmelig ist, kann man mit dem Locher und dem schwarzen Papier einfach zwei Augen ausstanzen.
  6. Nun haben wir alle Details vorbereitet und können das nun Küken zusammensetzen. Die kleinere 1,5 cm Rolle wird mit Leim auf die 2 cm Rolle geklebt. Andrücken und trocknen lassen bevor es weitergeht. Ist der Körper des Kükens getrocknet, können Flügel und Augen an den Körper geklebt werden. Die Augen oben am Kopf  und die Flügel am Unterkörper. Am Kopf vorn muss nun nur noch der Schnabel fixiert werden. Schon ist das Küken fertig.
  7. Eine Aufhängung kann durch einen Faden oder Garn am Kopf fixiert werden. Hier mit der Nadel und dem Faden am Kopf längs durchfädeln. Hier hat sich die zweite Lage unterhalb des äußeren Randes am besten bewährt. Den Faden verknoten und schon ist es für den Strauch bereit.

Werden mehrere Küken gebastelt, kann man die Trocknungszeiten gut mit den anderen Arbeiten überbrücken und es entstehen keine langen Wartezeiten.

Nach demselben Prinzip habe ich noch ein paar Hasen gebastelt. Diese können auf den Tisch gestellt oder ebenfalls aufgegangen werden.

Ich hoffe der Basteltipp gefällt Euch und hier habt viel Spaß beim nachbasteln. Gern könnt Ihr mir Eure Bastel-Ergebnisse in Form von Bildern schicken. Ich bin gespannt.

Ich wünsche Euch nun viel Spaß

Eure Jana

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